Oktober 30, 2016

FIVE DAYS IN BERLIN

B E R L I N

S E H E N - F Ü H L E N - E R L E B E N

_______________________________________




Am 05. September 2016 ging es von meiner Heimatstadt los in Richtung Berlin, für ganze fünf Tage. Gemischte Gefühle, die Neugierde, Aufregung und Vorfreude beschrieben breiteten sich in mir aus. Doch ein wenig Furcht bemerkte ich auch, wenn ich daran dachte, dass unser Hotel mitten in Kreuzberg und 100m entfernt von dem Halleschen Tor war. Doch das letzte Gefühl verschwand rasch, als wir die Gegend  zum ersten mal mit unseren Augen kennengelernt hatten, aber dazu kommen wir gleich noch mal zurück.




Nach einer ca. fünf Stündigen Busfahrt, atmeten wir gegen 17 Uhr  endlich die ´´Berliner´´- Luft ein.  Der erste Eindruck, den ich in den Gedanken hatte war ,, Ich hatte mir Berlin eigentlich viel größer und schöner vorgestellt.´´ Doch das, dass   ziemlich absurd klang merkte ich schnell. Ich meine, wie viel kann man denn von einer Stadt sehen, wenn man  erst seit zehn Minuten von der Autobahn ist und vor dem Hotel steht.  


Wilhelmstraße, Berlin Mitte




Nachdem wir unsere Zimmern ´´kennengelernt´´ haben und ´´eingezogen´´ sind, begann natürlich schon die erste Aktivität.  Hungrig und abgeschlagen von der langen Fahrt schlenderten wir etwa 400m lang zu der Topographie des Terrors . Ein Museum, bei dem es mehr oder weniger um die DDR bzw. um den Nationalsozialismus geht. ( Interesse? Klick auf den Namen, der LILA ist )
Als der etwas trockene Rundgang dann endlich seinen Ende nahm, überlegten wir uns als erstes, was wir essen sollten. Schnell war die Entscheidung gefallen bei Vapiano zu essen. Dank der Hilfe von unseren Smartphones fanden wir ´´schnell´´ heraus, wie die Adresse lautete und wie wir dahin kommen würden. Weil wir total ermüdet von der Fahrt waren, freuten wir uns, dass das Restaurant am Potsdamer Platz war, der sich 600m entfernt von unserem Hotel befand. Angekommen am Potsdamer Platz, fanden wir trotz unseren tollen Smartphones nicht das Restaurant ( So solche Vorfälle kamen in der Zeit in Berlin oft vor )
und entschieden uns anschließen dann bei Mc Donald´s  in der Mall of Berlin zu essen.  








Mall of Berlin, Potsdamer Platz Berlin







Ab dem Moment stellte ich rasch fest, dass die nächsten Tage in Berlin nur gut werden können. Die Mall und der Potsdamer Platz  ( unter den Berlinern auch : Little Manhatten genannt )  hatten mich in kürzester Zeit überzeugt. 




Potsdammer Platz ( aka. Little Manhatten ); Berlin Mitte


,,  Auf dem Foto in der Mitte befindet sich die erste gasbefeuerte Ampel der Welt, die 1868 in Betrieb genommen wurde.´´  

Seinen von den Berlinern gegeben Spitznamen als ,, Little Manhatten´´ vertrat der Potsdamer Platz meiner Ansicht nach perfekt. Als ich zwischen den hohen und beleuchteten Gebäuden mit Glasfassaden  stand, breiteten sich in mir nur Glücksgefühle aus. Ich verliebte mich in diesen  Ort.   Es herrschte eine  lebhafte und aktive Atmosphäre voller verschiedener Menschen, die einfach gute Laune hatten, auch am spätem Abend.

So fühlte sich eine Großstadt an, so fühlte sich Berlin an.



Für die kommenden Tage standen für uns viele Aktivitäten an, unteranderem auch die drei Stündige Stadtrundfahrt am zweiten Tag direkt am Morgen. Um 10 Uhr stiegen wir in unsern Bus ein und natürlich nahm ich den Platz am Fenster. Obwohl viele von der Rundfahrt nichts hielten, freute ich mich auf sie und wollte es in vollen Zügen genießen.
Die Rundfahrt hatte viel zu bieten : Eine erfahrene und humorvolle Reiseführerin, ein Starbucks Getränk und viele Sehenswürdigkeiten.



Holocaust - Mahnmal
( Denkmal für die ermordeten Juden Europas )
Checkpoint Charlie


,,Omar´´ Moschee Kreuzberg
Hinter dem Orientexpress


East Side Gallery
,,Sozialistischer Bruderkurz´´
von
Dmitri Wladimirowitsch Wurbel 1991



Spree an der East Side Gallery , Berlin Mitte


Berliner Fernsehturm
Alexanderplatz
( Europas vierthöchstes und freistehendes Gebäude )


Außer der Rundfahrt sahen wir natürlich in den restlichen drei Tagen auch jede Menge an   anderen Plätze und Gebäuden, die man einmal in Berlin gesehen haben muss. Wie das  Brandenburger Tor (Pariser Platz) , den Bundestag, das Olympiastadion und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ( ehemalige Untersuchungshaftanstalt von  der Staatssicherheit der DDR von 1951 bis 1989 )  



Pariser Platz, Berlin

Brandenburger Tor mit Quadriga , Pariser Platz Berlin Mitte


Nach dem langen Spaziergang auf der Straße namens ,, Unter den Linden ´´, stand ich endlich vor dem Brandenburger Tor am Pariser Platz . Ich dachte ich mir : ,, Das ist er also ; das berühmte Tor.´´.  Ein Platz voller fröhlichen Touristen, die lächelten und Selfies schossen. Obwohl der Brandenburger Tor schön genug war, hat er es nicht in meine Favoriten geschafft. Es gab viele andere Orte, die etwas schöner waren.
Leider wird der Brandenburger Tor bei der Gesellschaft immer in den Vordergrund gestellt und somit werden die anderen Sehenswürdigkeiten leicht vergessen oder erst gar nicht gekannt. Vielleicht war das auch der Grund, weswegen er es nicht in meine Favoriten schafte und ich ihn als ´´0815´´ ansah.



Reichstagskuppel, Deutscher Bundestag Berlin

Reichtagskuppel/Terrasse, Deutscher Bundestag Berlin



Anders sah es bei dem deutschen Bundestag und bei dem Olympiastadion aus. Die Architektur des Glaskuppels bei dem Reichstag und die Aussicht waren einzigartig.


Aussichtsterrasse Reichstag, Deutscher Bundestag Berlin


Es war einer besten Aussichten, die ich in meinen Leben je gesehen hatte. Ganz Berlin unter den Augen, eine neue Perspektive von der Stadt, die man nur von dort aus zu sehen bekommt. Atemberaubend


Olympiastadion ( Innen ) , Berlin



Genau mit diesen zwei Adjektiven würde ich genauso auch den Olympiastadion beschreiben. Ein mächtiger Stadion mit stolzen 74475 Sitzplätzen. Meine Community auf Instagram würde dort ca. 3,6 mal rein passen. D.h. jeder hätte etwa drei Sitzplätze ;) Die Architektur des Stadions hat mich ebenso begeistert, am meisten die Glasfassade, die ohne Säulen als eine Abschirmung dienen soll. Deswegen : Ein Dank am Rande an die GMP ( Gerkan, Marg und Parter ) für die Renovierung in dem Jahr 2000 für 242 Mio. Euro.



Olympiastadion ( Außen ), Berlin



Als letzte soziale Aktivität am vorletzten Tag, besuchten wir dann einen Ort mit trauriger Hintergrunds Geschichte. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen . Ein Stasi-Gefängnis, der noch aus der DDR stammt. Mittlerweile natürlich nicht mehr Betrieb. Der authentische Ort lädt als Museum, Dokumentations- und Begegnungszentrum sowie als Ort der Erinnerung ein.


Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Häftlingszelle, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen


Als wir durch alten Korridoren gingen, bemerkte ich einen bedrückenden Gefühl in mir. Alles in dem Gefängnis war noch im Originalzustand d.h. ;  Tapeten, die so langsam ihren Kraft aufgaben, Vinylböden, die einen sehr alten Zustand bekommen hatten und altes Mobiliar  aus Holz. Alles noch von 1951 und grade diese Details sorgten in mir für diesen Gefühl. Der Rundführer, der selber zu dieser Zeit im Gefängnis inhaftiert war  führte uns durch den ganzen Gefängnistrakt, zeigte uns die Zellen und erklärte, unter welchen Bedingungen er und die damaligen Inhaftierten gefangen halten wurden. Er sagte, dass das Schlimmste die Folter war. Es wurde zwischen physischer und psychischer Folter unterschieden. Unteranderem auch die Schlafentzugsmethode. Das Ziel war es, aus den Gefangenen ein Geständnis herauszupressen, das sie dann auch unterschrieben. Die Inhaftierten wurden so lange gequält, bis sie beispielsweise unterschrieben, dass sie Agenten oder Spione seien, obwohl sie ganz normale Bürger in der DDR waren.
Nach all diesen Informationen kam mir der Gedanke, dass das alles da passiert ist, wo ich grade stand. Auf diesem Fußboden, neben diesen Mobiliaren, in den Räumen mit diesen Tapeten. Eine grausame Vorstellung. 

Mehr möchte ich jetzt aber nicht darauf eingehen, weil jeder sich von diesem Ort selber ein Bild machen sollte. 



Weil wir jeden Tag eine strickten Zeit -und Ablaufplan voller Tätigkeiten hatten, blieben uns bei drei bis vier Stunden Freizeit pro Tag nicht viel Zeit fürs shoppen. So muss ich leider zugeben, dass ich die KaDeWe ( Kaufhaus des Westens ) nicht besuchen konnte. Mit dem Kurfürstendamm ( besser genannt auch : Kudamm ) sah es leider fast ähnlich aus. Vielleicht habe ich dort nur 1 1/2 Stunden verbracht ; definitiv zu wenig. Doch ich muss auch gestehen, dass wir uns in Berlin gar nicht auskannten und uns deswegen meisten verliefen.
Wir hatten viel Zeit in Anspruch gekommen um die Stadt kennenzulernen. Aus diesem Grund brauchten wir meistens 20 bis 30 Minuten um von A nach B zu kommen.
Doch zum Glück war die Mall of Berlin nicht weit von unserem Hotel entfernt und wir konnten uns dort bisschen austoben.


Die Tage verflogen wie im Flug, obwohl wir jeden Tag ca. um 02 Uhr einschliefen, 07 Uhr 30 aufwachten und am Tag etwa 13 Stunden unterwegs waren. So kamen dann auch täglich 12 bis 16 Km zusammen, die wir trotz der S-Bahn gelaufen sind. Dann stand auch sehr schnell der letzte Abend an.






Am letzten Abend vor der Abreise, gingen wir alle zusammen in einem schönen amerikanisch designtem Restaurant in der Nähe vom Kudamm essen. Was wir aßen war natürlich ein riesen Burger mit Hühnerfleisch. Eine angenehme, gemütliche und ruhige  Ambiente mit einem Hollywood-Charme  wurde kostenlos mit serviert





 Route 66 Diner , Berlin
Pariser Straße 44  

Follow me on Snapchat / Kubilay_Ko

Nachdem wir auf aßen, zogen wir durch die Straßen von Berlin. Durch volle, lebhafte Straßen gegen 23 Uhr. Anschließend entschieden wir uns wieder zum Potsdamer Patz zu gehen um dort den  letzten Abend bzw. die letzte Nacht ausklingen zulassen. Als die U-Bahn die Haltestelle erreichte, stiegen wir aus und liefen in die Richtung der Cine Star Original neben dem Sonycenter.


Snapchat / Kubilay_Ko

Schließlich kamen wir an dem Campus von dem Cine Star Original an, wo eigentlich die Filmpremieren in Deutschland stattfinden. Eine abgedeckte und etwas dunkele Location mit ein paar Restaurants, mit einem Brunnen und vielen Sitzmöglichkeiten.




Wir schnappten uns unsere Starbucks Getränke und setzen uns an einem bequemen Plätzchen.  Ich trank wieder meine absoluten Lieblings Getränk, den Very Berry Refresha in Venti. Es war der beste Platz um einfach mal zum ´´chillen´´, nach den ganzen anstrengenden Tagen. Die Sitzmöglichkeiten waren breit und tief genug, um sich auch hinlegen zu können. Mit den Lieblings Menschen, einem leckeren Getränk und einer schönen Location, konnte der letzte Abend nur perfekt werden. 




Am nächsten Morgen stand die Abreise und damit wieder die lange Fahrt an. Also standen wir an dem Tag früher auf, machten unsere Zimmer fertig, packten unsere Koffer und zogen uns bequeme Klamotten an. Bevor ich meinen Zimmer verließ, guckte ich zum letzten mal aus dem Fenster und genoss die schöne Aussicht zu dem Gebäude der Postbank, den man perfekt von den großen Fenstern aus sah. Gegen 08 Uhr 30 verließen wir unseren Hotel und fuhren wieder zurück. Ehrlich gesagt war der Abschied von Berlin schwerer als Gedacht. Die wundervolle Stadt hatte in kurzer Zeit meinen Herz erobert. Damit fiel bei mir auch eine gewisse Entscheidung. Ich dachte mir : ,, Wenn es mit Düsseldorf nicht klappt, werde ich nach Berlin ziehen.´´


In den ganzen fünf Tagen hatte mich Berlin nur positiv überrascht. Mir fiel fast nichts negatives auf. Auch nicht in Kreuzberg. Ich muss ehrlich betonen, dass Kreuzberg echt mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Viele Vorurteile hatte ich selber auch, doch diese haben sich in keinster Weise bestätigt. Die gesamte Stadt ist einfach einzigartig auch, wenn sie 24 Stunden lang laut ist. Sie ist bunt voller verschiedener Nationalitäten, Menschen und unendlichen Möglichkeiten.



Berlin ; es war nicht das letzte Mal, dass ich dich besucht habe.



Was denkt Ihr über die Hauptstadt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! :-)





x Kubilay











Oktober 26, 2016

A COLORFUL ATUMN DAY

H e r b s t a g


Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an den Herbst denkt ?

Ich muss sofort an Blättern in verschiedenen Farben denken, die noch neu  ihren Ast verlassen haben und auf den Boden gefallen sind. 

Viele Farben wie : Tannengrün, bordeaux, und indisches Gelb.

  • Die Bäume, die sich auf den nächsten Winter vorbereiten und sich verfärben.
  • Die letzten lauwarmen Sonnenstrahlen im Jahr, die leicht den Körper erwärmen.

Natürlich denke ich auch sofort an meinen Geburtstag, der am Ende des Oktobers ist.
Das kann oder darf ich natürlich nicht vergessen, schließlich ist Halloween auch ein wichtiger Tag im Jahr, oder? ;)

Ich schätze, dass das auch die Hauptgründe sind, weswegen der Herbst meine zweit liebste Jahreszeit nach dem Sommer ist.  



Weil die Natur uns den  schönen, farbigen Herbst schenkt, bin ich der Meinung, dass wir ihm auch ausreichend Achtung zu schenken haben.  Dies kann man mit vielen Möglichkeiten und Alternativen vollbringen ; Wie zum Beispiel mit einem Gemälde, mit einem philosophischen Gedicht oder mit herbstlicher MODE, sowie ich es meistens tue. 



Ist man an einem Oktobertag draußen aktiv, muss man sich meiner Ansicht nach, auf alle Wetterlagen einstellen.
Man könnte plötzlich mit Regen, Hagelfall, Wind oder auch mit der warmen Sonne konfrontiert werden.
Genau wegen diesem Hintergrund, gehören zur dieser Jahreszeit die Bomberjacke, der Schal und die Boots zu meinen absoluten Favoriten aus meinem Kleiderschrank.   


Einen bewölkten, etwas regnerischen und leicht kühlen Herbsttag kann man sich  mit einer schwarzen Bomberjacke, mit einem schwarzem T-Shirt und einer schwarzen Jeanshose  bestens anpassen.
Damit ich nicht ganz im schwarzen stehe und das  Outfit etwas raussticht, habe ich dem ´´schlichten´´ Outfit zwei Akzente mit beigen Boots und einem beigen Schal gegeben.








OUTFIT DETAILS :

Bomberjack : Zara ( SOLD OUT ) / Alternative
T-Shirt : H & M
Hose : H & M

Schal : Burberry London
Schuhe/Boots : Timberland

( Die Labelnamen/Links führen euch mit einem Klick zum gewünschten Produkt )








Mit diesem Outfit habe ich für mich persönlich, den Herbst begrüßt und ihm angefangen Achtung zu schenken. Generell ist mein Kleidungstil im Herbst die meiste Zeit  an die Atmosphäre angepasst, die draußen herrscht. Auch nach dem Farbschema.

Das heißt ungefähr ; dunklere Töne (bunt, gemischt), immer ein Schal ( umhangen oder umwickelt ), schlicht und natürlich IMMER gemütlich.









Wie heißt Ihr dem Herbst willkommen ?

Wie schenkt Ihr ihm seine verdiente Achtung?


Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen und kann es kaum abwarten, eure Ideen zu lesen!




x Kubilay










Oktober 21, 2016

OUR ORIGIN

H e r  k u  n f t

oder

Z u h a u s e?


,,Was sagt die Heimat eigentlich wirklich etwas über den Menschen aus ?´´


( Interessen, Style, Geschmack, Hobbys )

,, Ist unser Heimat auch unser ´´Zuhause´´?´´

Diese und viele ähnliche Fragen schwirren mir täglich durch den Kopf und das habe ich mal als Anlass dafür genommen, um euch etwas über meine Heimat zu erzählen.
Sind es wirklich nur die typischen Klischees oder steckt da mehr hinter?

1. ,, Werden wir in die bestimmte Rasse geboren?´´
2. ,, Kann ein Mensch wirklich seine Nationalität ändern, abgesehen von das, was auf den Unterlagen steht?´´
3. ,, Können wir uns eigentlich unsere Nationalität aussuchen?´´

Die erste Frage würde ich bejahen, doch die letzten Zwei negiere ich eher.
Vielleicht empfindet es jeder Mensch anders, aber ich vermisse und binde mich meiner Heimat jedes Jahr immer mehr und mehr seit dem ich denken kann. Obwohl ich mir dieses Geschehen nicht richtig erklären kann, bin ich der Denkweise, dass es am ´´erwachsen werden ´´ liegt.
Die Psyche ändert sich im Laufe des Alterns und man erkennt die bedeutungsvollen Einzelheiten im Leben.

Wie ich oben bereits erläutert hatte, dass die Sehnsucht zur meiner Heimat jedes Jahr immer mehr steigt, möchte ich auch erwähnen, dass die Vorfreude in mir auf meinen Urlaub sich genau so verhält.
Ich möchte hier das Wort ,,Urlaub´´ betonen, weil ich trotz meiner unendlichen Liebe zur der Türkei, mir nicht vorstellen kann dort ein standhaftes Leben zu führen. Mehr möchte ich darauf nicht eingehen.

Düsseldorf / GERMANY


Auch dieses Jahr besuchte ich natürlich meine Heimat. Am 27. Juli ging es von  Düsseldorf nach Istanbul los. Obwohl ich Flüge in der Dämmerung bevorzuge, flog ich dieses Jahr bei Tageslicht, weil dieses Jahr die Preise von Flugtickets mir ehrlich gesagt nicht den Luxus gaben, um mir eine Uhrzeit auszusuchen. Die Preise steigen auch jedes Jahr immer und mehr, oder kommt mir das nur so vor? Was denkt ihr? Auf jeden Fall war es natürlich auch schön, das Alles bei Tageslicht zu erblicken. Ich muss echt mit den ganzen Vorurteilen aufhören.

Istanbul / TURKEY


Als ich dann gegen 20 Uhr  in Istanbul am Atatürk Havalimani/Airport landete, war ich startklar für meinen Urlaub und atmete erstmal die Luft meiner Heimat ein. Dieser Moment gibt mir jedes Jahr das Gefühl frei und unabhängig von allem und jedem zu sein, bis auf das Gesetz natürlich ;).
Nachdem ich zu Hause ankam, realisierte ich erst, dass jetzt 13 Tage Türkei pur für mich anstanden.
Diese kurze Zeitspanne wollte ich so gut wie es möglich war aus nutzen und fing deswegen natürlichen mit der türkischen Küche an, womit denn sonst?



Kebabistan / BALIKESIR
Eines meiner absoluten  Favoriten ist der Hühnerfleischspieß (Tavuksis)  mit Gemüse und mit einer Tomatensoße gekochtes Reis ( Bulgurpilavu ).
Bei diesem Gericht handelt es sich in den meisten Restaurants um die Brust des Huhns, weil dieser Teil beim Grillen von Innen saftig bleibt und von Außen knackig wird. Das Fleisch wird mit vielen  Gewürzen kultiviert, die verschiedene  Aromen entfalten. Das Gericht wird in den meisten Fällen mit Zwiebeln, Tomaten, Salatblättern und mit einer gerösteten Peperoni serviert. Als Beilagen sind Reis und getoastetes Brot vorhanden.



Natürlich fängt man auch in der Türkei mit dem Hauptgericht an und fährt dann mit dem Dessert als letztens fort.  



MaDo / ALTINOLUK
Die Nachtische in der türkischen Küche sind in der Regel sehr über süßt und es wird oft mit Zuckersirup und mit Teig ( Kadayif, yufka etc. )  gearbeitet. Meistens ändert sich beim Teig nur die Form und die Masse. Mal ist es dünn und quadratisch, dick und länglich oder es ist wie ein Faden lang gezogen.
Obwohl ich eigentlich nicht der Dessert-Typ bin, sondern mehr salzige ´´Snacks´´ bevorzuge, kann ich einem einzigen Dessert nie widerstehen. Nämlich dem so genannten ´´Künefe Tatlisi´´. Eine Süßspeise aus Teig und Zuckersirup mit Käsefüllung. Ja; ich gebe euch hier absolut Recht.. Auf deutsch hört es sich etwas komisch an, aber schmecken tut es. Erst wird der Teig ( Teigfäden / Kadayif ) mit Käse ( Mozzarella )  in einer Pfanne gebraten und anschließend wird es mit dem Zuckersirup in gewünschter Menge übergossen. Als ein kleiner ´´´Highlight´´ wird dann noch auf das Ganze klein gehackte Pistazienkernen verstreut. Diese Süßspeise wird öfters mit Eis und stillem Wasser als Beilage serviert, damit sie keine Übelkeit auslöst, die wegen dem hohen Zuckergehalt ausgelöst werden kann. Mein Favorit Restaurant um diesen Dessert zu essen ist auf jeden Fall  ,,MaDo´´, den man in fast  jeder Stadt in der Türkei findet. Die Präsentation und Lokation ist nämlich sehr schick und den jüngeren Leuten angepasst.  Übrigens ist die Wasserpfeife dort auch einer der Besten.
Eine Frage an meinen türkischen Leser/innen: Wusstet ihr, dass MaDo für ,, MA.ras DO.ndurmasi´´ steht? Kleiner Insider.




Natürlich war ich nicht nur am essen, sondern auch am Sport treiben. Mehr oder weniger...
Natürlich meine ich mit ´´Sport´´ nur das Schwimmen, das ich in der Türkei fast täglich mache.




Beach Club ,,Nere?´´ Strand / Altinoluk BALIKESIR
Ich meine wie sollte man denn widerstehen, bei den ganzen wunderschönen Stränden im ägäischen Meer? Es gibt Einiges wofür ich sterben würde und eins davon sind Strände mit türkisen Meer. Das gute ist, dass es davon jede Menge in der Türkei gibt.
Und bei so einem Anblick bin ich jeden Tag erneut überwältigt. Mit einem Sandstrand und klarem Wasser kann man mich auf jeden Fall zu frieden stellen.

Anders als im vorherigen Jahr, war ich dieses Jahr in meiner Heimatstadt ( Balikesir )  nicht am öffentlichen Strand, sondern jeden Tag in dem Beachclub Namens ,, Nere ? ´´.  Auf Deutsch übersetzt würde es ,, Wo ?´´ heißen.. Die Türkei ist echt kreativ bei Namen.. Am meisten bei diesem Beachclub ( Eines von ca. 10-20 die es gibt ) hat es mich  angeregt, dass es sowohl einen Steg als auch einen Strandteil hatte, wo man sich hinsetzten/hinlegen konnte.
Mit Liegen, Strohschirmen und bunten Liegekissen war dort die perfekte Sommerstimmung.
Die zweite Anregung waren natürlich die Drinks und das Essen..

Beach Club ,,Nere?´´ Steg / Altinoluk BALIKESIR



Das schöne Meer in den Ägäis bietet nicht nur wundervolle Strände, sondern auch schöne Sonnenuntergänge mit einzigartigen Aussichten, die in der Stadt an jedem Sommerabend für warmes Ambiente sorgen. Ich bin sowieso ein Mensch, der gerne Sonnenaufgänge - und Untergänge gerne genießt. Genau aus diesem Grund sorgte diese Aussicht jedes mal für gute Stimmung bei mir.

Stadtpromenade / Altinoluk BALIKESIR


Unterstützt durch ,, Kocabas Designs ´´

Kleidungsmäßig muss ich zugeben, dass ich dieses Jahr ein ziemlicher Mitläufer war..

OUTFIT DETAILS :

T-Shirt / Levi´s
Hose / H&M ( SOLD OUT ) Alternative 
Schuhe / Adidas Originals
Snapback / Nike

( Die Labelnamen/Links führen euch mit einem Klick
zum gewünschten Produkt )

Das heißt zum Beispiel :
Ein schlichtes, weißes T-Shirt mit einem roten Levis Print, eine kurze, anthrazite  ´´ripped´´ Jeans und die klassischen Superstars in der Farbe weiß.
Das Accessoire von diesem Outfit war eine schwarze Snapback mit einem Nike Print, die das ganze ein bisschen lässiger und ´´cooler´´ scheinen ließ oder auch ´´typisch touristisch´´.












Wie alles andere hat aber auch ein Urlaub sein Ende, auch wenn man es nicht wahrnehmen will. So war ich wieder am 09. August am Atatürk Havalimani/Airport in Istanbul und musste wieder am morgen richtig Düsseldorf zurück reisen .


Tasche : Louis Vuitton Backpacker
Buch : ,,Gurur ve Önyargi´´ / ,, Stolz und Vorurteil´´ 
von Jane Austen
Als  ein Reisebegleiter bei der Hin- und Rückreise war bei mir der Backpacker von Louis Vuitton. Bei dieser Reise habe ich wirklich gemerkt, dass es eine sehr gute Investition war.
Er ist nicht zu klein, aber auch nicht zu groß.
Alles was ich bei meiner Reise benötigt hatte ( Kopfhöhrer, Notizblock, Strickjacke, Ladegerät etc. ), hat problemlos reingepasst. Er ist praktisch und modisch zu gleich, denn mit seiner klassischen und schlichten  Damier Ebene Canvas in Braunfarben,  ist er eine echte Augenweide. Vor allem  für alle Damier Ebene Fans, wie mich.

Weil ich mich bei Reisen schnell von Musik langweile, habe ich jedes mal ein Buch dabei. Zum ersten Mal ( bei der Rückreise )  war es ein Buch in der türkischen Sprache. Dies war mich ehrlich gesagt eine neue Vertrautheit, weil ich bisher nur deutsche und englische Bücher in meiner Auswahl hatte. Doch trotz dessen, hat mich dieses Buch echt interessiert und ich habe mich entschieden ihn auf türkisch zu lesen. Es ist das Werk ,, Gurur ve Önyargi ´´ ( Stolz und Vorurteil ) von der britischen Autorin ,, Jane Austen ´´. Die Handlung könnt ihr von dem Titel des Buches  warscheinlich schon erahnen und deswegen möchte ich nichts weiteres zu der Handlung in Erwähnung ziehen, aber es weiter empfehlen tu ich es auf jeden Fall. Ein Buch voller Weisheit und  Geschichte, die einen, zum Nachdenken bringt.

Nach all´ diesen tollen Erlebnissen und neuen Erinnerungen  in meiner Heimat, kam ich dann  nach einem schweren Abschied wieder Nachhause in Deutschland an und warte heute sehsüchtig auf den nächsten Sommer.


Ich glaube die oben genannten Fragen habe ich mir für mich selber beantwortet , oder?
Was meint ihr?
Was wären eure Antworten? Sagt die Herkunft eines Menschen etwas über ihn aus?
Ich denke schon, aber nur in gewissen Maßen. 
Schreib mir deine Meinung in die Kommentare, ich bin gespannt.


Das war es dann auch für Heute. Ich hoffe der erste richtige Beitrag auf meinem Blog hat euch gefallen und ihr habt einen kleinen Einblick in meine Herkunft gehabt.


Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen, also legt los! :)


x Kubilay.




Instagram : Kubilay_Ko
Alle Bilder, die in diesem Beitrag zu finden gehören mit allen Rechten zu der ,, Kocabas Designs ´´ Gesellschaft.





Hast diesen Post schon gelesen?

A LAZY SUMMER DAY

V E L O R E N E - R U H E Im Sommer ist jeder Tag etwas besonderes für mich, aber die ruhigen, die ´´faulen´´ Sommertage mag ich am ...